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Krönungszug v. Christian IV anno 1596


Herzlich Wilkommen auf unserer Knabstrupper-Homepage

Wir freuen uns sehr, dass Sie sich auch für Knabstrupper interessieren.

Wir sind der europäische Zusammenschluß von Barock-Knabstrupperzüchter. Kurz  EuNek eV..

Unser großes Ziel besteht darin, dass europäische Kulturgut der Barock- Knabstrupper-Pferderasse zu erhalten.

Unsere Bestrebungen zielen darauf hin, den Barock-Knabstrupper zu züchten, wie er war und wie er hoffentlich bewahrt oder rekonstruiert werden kann, statt momentanen Modeströhmungen nach zu kommen.

Ein gutes Pferd hat keine Farbe, lautet ein altes Sprichwort, dass auf Barock-Knabstrupper aber nur bedingt zutrifft. Ein Barock-Knabstrupper ist nicht immer getigert, aber nicht jedes getigerte Pferd ist ein Barock-Knabstrupper.

Für denjenigen, der sein Herz an die Barock-Knabstrupperzucht verloren hat, ist ein schöner Volltiger das Zuchtideal. Man darf aber nicht vergessen, dass auch ein meliertes oder einfarbiges Pferd  Erbgut trägt, das wesentlich zur Erhaltung beitragen kann. Die Farbe ist zwar ein Kennzeichen dieser Rasse, macht aber alleine die Rasse noch nicht aus.

Schließlich gibt es auch andere wunderbare Pferderassen, die getigert sein können, wie Pinzgauer Noriker, Appaloosa oder Deutsches Reitpony- dadurch werden Sie aber noch lange keine Barock-Knabstrupper.

Hierzu ein Auszug aus dem Buch von W. Lunn, (Sohn von Major Villars Lunn Gründer des Gut Knabstrups), das 1855 heraus gegeben wurde.

"Da die Pferde der Knabstrupperrasse in den späteren Jahren und besonders während des Krieges 1848-1850 mehr bekannt und gefragt worden sind, besonders wegen deren guten Eigenschaften, hoffe ich, dass es nicht ohne Interesse für das Publikum ist, wenn nun die Herkunft dieser Pferderasse bekannt gemacht wird.

Ungeachtet dessen, dass die Knabstrupper-Pferde form- und farbmäßig unterschiedlich vorkommen können, kann man diese Individuen als eine besondere Rasse bezeichnen, da einige der Eigenschaften dieser Pferde ziemlich konstant sind. Pferde der Knabstrupperrasse haben eine so eigentümliche Prägung, dass Kenner mit recht großer Sicherheit feststellen können, ob ein Pferd dieser Rasse zugehörig ist, auch wenn es nicht die typische Farbe oder das typische Auge hat.

Da die Pferde mit Farben wie die der Knabstrupper anscheinend in Mode gekommen sind, neigen viele dazu, jedes getigerte Pferd als gut anzusehen. Es ist zu befürchten, dass diese Mode eher dem Ansehen des Knabstrupper schaden wird, da die Liebhaber eher viel Geld für das Fell als für das Pferd bezahlen. Fühlen Sie sich später enttäuscht, geben Sie zu Unrecht die Schuld an die Rasse."

Seit 1855 hat sich unserer Meinung nach nicht viel verändert. Sodaß wir den Ausführungen von Herrn W.Lunn nur voll zustimmen können.

 

 

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